Vor deiner nächsten Präsentation solltest du das lesen

Präsentation gewinnen
Jan Richter
von

Jan

am

4.11.2019

Du kennst diesen Moment: Du betrittst den Raum, begrüßt deine Gäste und beginnst deine Präsentation. Du redest, bist entspannt und merkst, wie mit der Zeit keiner mehr Blickkontakt sucht 😮 Das erste Handy geht an, unruhiges Ändern der Sitzposition, Fuck.

Was lief schief? Oberflächlich vielleicht nichts. Du beherrschst die Basics einer guten Präsentation und bist geübt. Was ist es also? In seinem Buch Everything We Know Is Wrong (Werbung durch Nennung) nennt Magnus Lindkvist das Phänomen Unsichtbarkeit durch Gewöhnung. Menschen gewöhnen sich an gute Präsentationen. Das ansprechende Design und das Einhalten der Regeln reichen nicht mehr.

Du darfst noch Einen drauflegen und deine Präsentation psychologisch besser gestalten, indem du ein Fine-Tuning vornimmst. Diese 5 Pro-Tipps, die wir in den letzten 55 Präsentationen gelernt haben, helfen dir deine Präsentation zu einem Abräumer zu machen.

5 Pro-Tipps für eine Abräumer-Präsentation

1. Fokus auf dich, statt auf die Präsentation

Gönn deinem Publikum Abwechslung. Füge Blanko-Folien ein, um ab und zu den Fokus zu dir zurück zu holen. Du wirst merken, wie dein Publikum Augenkontakt mit dir aufnimmt und wieder konzentriert zuhört. Dieser Augenblick voller Aufmerksamkeit ist der richtige Moment, etwas wirklich Bedeutsames zu sagen. Das fräst sich in ihre Köpfe und bleibt auf ewig.

2. Visualisiere das Gesagte, statt es auszuschreiben

Lass dein Publikum schmunzeln. Wenn du etwas Interessantes zu sagen hast, schreibe nicht das Gleiche auf die Folie, sondern zeige, was es bedeutet. Das ist clever, verleiht dem Gesagten Nachdruck und sorgt für ein Schmunzeln beim Publikum. Durch die Endorphin-Ausschüttung bleibt deine Präsentation außerdem länger im Gedächtnis. „Ein toller Vortrag.“

3. Enthülle die Bedeutung von Daten, statt die Daten selbst

Schenke deinem Publikum Aha-Momente. Anstatt einfach ein gut gestaltetes Diagramm zu zeigen, enthülle wofür es steht und setze das ins Verhältnis. Darin verbirgt sich der spannende Aha-Effekt. Das Publikum hat etwas Smartes gelernt und ist verblüfft. Ihre Annahmen wurden wiederlegt oder etwas Unvorhergesehenes hat sie überrascht. „Ein interessanter Vortrag.“

4. Steigere die Dramatik – mach Pausen

Gib deinem Publikum die Chance, durchzuatmen und das Gehörte wirken zu lassen. Mach Pausen und relaxe, denn du redest dich sonst wortwörtlich um Kopf und Kragen. Gib deinem Publikum den Raum, das Gesehene und Gehörte zu verarbeiten, und kommentiere es erst, wenn alle soweit sind. Die Stille erzeugt einen unglaublich dramatischen Effekt.

5. Überzeuge mit deiner Idee, statt mit den Fakten

Eröffne deinem Publikum deine Idee anstelle deiner Fakten. Du willst dem Publikum helfen, ihre Herausforderung zu meistern. Deine Lösung ist dafür die richtige! Diese Idee, von der du überzeugt bist, gilt es in die Köpfe zu bringen. Erkläre mit deiner gesamten Präsentation, weshalb dein Lösungsweg eine wahrhaft gute Idee ist, der man folgen sollte.

Copy & Paste

Kopier die Liste und nagel sie dir an die Wand. Sie wird dich weiter bringen, als du dir erhoffen kannst. Trust us.

  1. Fokus auf dich, statt auf die Präsentation
  2. Visualisiere das Gesagte, statt es auszuschreiben
  3. Enthülle die Bedeutung von Daten, statt die Daten selbst
  4. Steigere die Dramatik – mach Pausen
  5. Überzeuge mit deiner Idee, statt mit den Fakten

Punkt 5 ist unser Liebling. Er ist vor allem dann wichtig, wenn es darum geht, sich in einem Pitch gegen die Konkurrenz durchzusetzen oder sein Team und Geschäftspartner wirklich zu überzeugen. Denn am Ende ist es so:

Fakten kann das Publikum widerlegen — Ideen nicht
Jan Richter

Jan Richter

Jan ist Creative Director und Inhaber von Stupid and Simple. Er ist studierter Kommunikationsdesigner, spezialisiert auf Brand-Entwicklung und hat 16 Jahre Erfahrung mit Unternehmen und Konzernen.
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